Mehrhundehaltung

Wie viele Hund braucht ein Mensch? Ist diese Frage überhaupt zu beantworten? Ist sie ethisch?

Jeder fängt in der Regel mal mit einem Hund an. Die Wohnverhältnisse, die finanziellen Mittel und die vorhandene Zeit entscheiden wohl darüber, ob auch ein zweiter oder dritter Hund möglich sind.

Bei mir sind es drei, auch zwei wären ok . . . vielleicht fast etwas langweiliger. Mit drei Hunden bin ich vollumfänglich dem Hundentum verschrieben. Unsere Wochenende sind gefüllt mit Spaziergängen, mit noch mehr Spaziergängen, ab und zu mit Agilityturnieren, mit Freunden und deren Hunden treffen und mit gemütlichem Abhängen zu Hause.  Am Wochenende werde ich selber fast zum Hund. Mich gibt es nur mit Hund!

Das ist vielleicht das eine Extrem, es gibt auch viele Menschen, die neben dem Hund/den Hunden auch noch viele andere Dinge machen wie Essen gehen, ins Kino gehen und auch mal was ohne Hund. Jeder entscheidet für sich.

Und die Hunde? Die entscheiden auch für sich. Nicht jeder Hund ist für die Mehrhundehaltung geeignet. Nicht mal solche, die aus einer Mehrhundehaltung kommen, denn dort können sie auch elendig untergehen und sich aufgeben, weil ihnen alles zu viel wird. Es gibt Hunde, die binden sich so eng an den Menschen, dass sie als Einzelhund total glücklich sind und keine Kumpels brauchen . . . nicht mal auf dem Spaziergang.